MEIN TRAININGSPARTNER HAT MIR VOM EINSATZ VON TRENBOLON ABGERATEN, DA DIES NIERENTOXISCH WIRKEN SOLL. STIMMT DAS
- Post 30. September 2015
- Zugriffe: 8861

Dieser Mythos hält sich mittlerweile genauso lange wie der, dass Testosteron Propionat weniger Wasser speichert als Depot-Testosteron. Ins Rollen gebracht hat diesen Mythos ein ehemaliger amerikanischer Profi-Bodybuilder namens John DeFendis, der den Spruch "You know the juice is working when you Start to piss blood" (Du weißt, dass der Stoff [in diesem Fall "Parabolan" = Trenbolon Hexahydrobenzylcarbonat] wirkt, wenn Du anfängst, Blut zu pinkeln) prägte. John DeFendis war zur damaligen Zeit so etwas wie ein Gott für Bodybuildingfans, was diese natürlich an seine Worte glauben ließ, nicht ahnend, dass sein rötlicher Urin unter Umständen von anderen Ursachen, wie beispielsweise dem Einsatz von alles andere als nierenschonenden Diuretika, herrühren könnte.
Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Keiner der von mir befragten Athleten konnte bei der Verwendung von Trenbolon einen negativen Effekt auf die Nieren feststellen. Einige von ihnen nehmen an Wettkämpfen auf internationaler Ebene teil und werden deshalb regelmäßig von Kopf bis Fuß untersucht, sodass dies eigentlich Beweis genug sein sollte, um diesen Mythos endlich zu den Akten legen zu können.
Wem das nicht reicht, dem kann ich versichern, dass keine einzige wissenschaftliche Studie existiert, in der dem Wirkstoff Trenbolon jemals eine nierenschädigende Wirkung nachgewiesen werden konnte.
